Berlin


Hier ein paar Infos über die Haupstadt Berlin (Stand Dez 2014)

 



Inhalt:

1. West-Berlin
1.1 Mahnmale und Gedenkorte
2. Ost-Berlin
3. Reichstag
4. Olympiastadion
5. Funkturm
6. Fernsehturm
7. Siegessäule
8. Brandenburger Tor
8.1 Das Brandenburger Tor - Ort für die Erinnerung an ein geteiltes Deutschland und eine geteilte Stadt

1. West-Berlin

West-Berlin (offizielle Schreibweise in der Bundesrepublik Deutschland und der Allierten) war zwischen 1949 und 1990 ein Stadtstaat und gehörte zur Bundesrepublik Deutschland (kurz: BRD), während Ost-Berlin die Hauptstatt der Deutschen Demokratischen Republik (kurz: DDR) war.

gedächniskirche berlin

West-Berlin war mit seinen insgesamt 481 Quadratkilometern in zwölf Bezirke aufgeteilt, welche in unterschiedliche Besatzungssektoren eingeteilt waren. Zum britischen Sektor gehörten die Bezirke Charlottenburg, Spandau, Tiergarten und Wilmersdorf, während Frankreich für die Bezirke Reinickendorf und Wedding. Unter US-Amerikanischer Führung standen die Bezirke Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg, Steglitz, Tempelhof und Zehlendorf, Ost-Berlin stand unter Sowjetischer Führung. Demnach war Berlin in insgesamt vier Besatzungszonen aufgeteilt. Der komplette östliche Sektor stand unter sowjetischer Macht, der Norden von Westberlin stand unter französischer Macht, während der Süden von West-Berlin US-amerikanisch geführt wurde und der Westen von West-Berlin den Briten zugeteilt wurde.

ICC Berlin

Heute gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten im ehemaligen West-Berlin zu bestaunen. Das wohl bekannteste Kaufhaus in Berlin ist das KaDeWe (Kaufhaus des Westens), welches heute zur Karstadtkette und somit zum insolventen Arcandor-Konzern gehört. Es liegt auf dem Kürfürstendamm, in der Nähe von Europacenter, Kanzler-Eck und dem Theater des Westens. Ein gern besuchter Ort bei Berlinbesuchen ist auch der Zoologische Garten, welcher direkt neben dem aus zahlreichen Filmen bekannten “Bahnhof Zoo” gelegen ist - der tatsächliche Name des großen Bahnhofes, dem ein Busbahnhof und eine Einkaufspassage angeschlossen ist, lautet allerdings weniger spektakulär “Bahnhof Zoologischer Garten”. Touristen lassen sich auch gerne vor dem nicht weit entfernten Weltkugelbrunnen fotografieren.

Flughafen Tempelhof
Einige weitere weltweit bekannte Sehenswürdigkeiten in West-Berlin sind zum Einen die Deutsche Oper Berlin und die Berliner Philharmonika nebst dem Musikinstrumenten-Museum und zum Anderen das ICC-Gelände mit dem Funkturm, die Staatsbibliothek zu Berlin und das Deutsche Technikmuseum. Insgesamt gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten in West-Berlin zu bewundern, gerade deswegen ist Berlin Jahr für Jahr Urlaubs- und Ausflugsziel für Millionen von Menschen aus Deutschland und der ganzen Welt.

siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/West-Berlin

1.1 Mahnmale und Gedenkorte

Neben erfreulichen Sehenswürdigkeiten findet man in ganz Berlin selbstverständlich auch nahezu unzählige Mahnmale und Gedenkorte. Eines der neuesten und aufwändigsten Mahnmale ist das im Jahre 2005 fertig gestellte Holocaus-Mahnmal, was als Denkmal der Bundesrepublik Deutschland für die ermordeten Juden erbaut wurde. Es handelt sich dabei um ein Gedenkfeld mit insgesamt 2711 Betonsteinen und unterirdische Ausstellungsräume. Das Denkmal steht für insgesamt über sechs Millionen ermordete Juden und ist die zentrale Holocaus-Gedenkstätte in Deutschland, welche von einer Bundesstiftung unterhalten und finanziert wird. Interessanterweise ist das Stelenfeld mit den Betonsteinen Tag und Nacht, rund um die Uhr für jedermann frei zugänglich, lediglich der unterirdische Informationsbereich ist an Öffnungszeiten gebunden. Der Eintritt ist ganzjährig kostenlos. Das Holocaus-Denkmal ins in der Nähe der Straße des 17. Juni (welche auf das Brandenburger Tor zuläuft) zwischen Eberstraße und Cora-Berl.-Straße nahe des Tierparks gelegen. Der Standort im Herzen von Berlin, ganz in der Nähe von Botshaften, Kultureinrichtungen, Geschäfts- und Wohnbauten drückt den öffentlichen Charakter dieses Denkmals aus. Die Einbindung in den historischen Stadtraum Berlins und in das neue Parlaments- und Regierungsviertel soll deutlich machen, dass sich das Holocaus-Denkmal an die Zivilgesellschaft richten soll und seine Pforten stets für jedermann geöffnet hält. Interessanterweise liegt unter dem nördlichen Teil der Gedenkstätte der Bunker von Goebbels´ Dienstwilla und der sogenannte “Führerbunker” liegt lediglich dreihundert Meter vom Gelände entfernt. Die Gesamtkosten für das Denkmal belaufen sich auf insgesamt 27,6 Millionen Euro und wurden aus Mitteln des Bundeshaushaltes finanziert.

2. Ost-Berlin

Als Ost-Berlin wird das Gebiet des ehemaligen sowjetischen Sektors Berlins bezeichnet, welche von 1945 bis 1990 aufgrund der Einteilung der Siegermächte ins insgesamt vier Sektoren existierte. Als inoffizielle Flagge Ost-Berlins wurde damals die ehemalige Dienstflagge Groß-Berlins genutzt. Sie ist in den Farben weiß, rot und schwarz gehalten. Zwei rote, waagerechte Balken schließen den schwarzen Berliner Bären gekrönt von einer roten Krone auf weißem Grund ein. Die Begriffe Ost-Berlin und West-Berlin galten als gewollte Angrenzung der Stadtgebiete. Während West-Berlin aus insgesamt zwölf Bezirken bestand, gehörten zu Ost-Berlin zunächst acht Bezirke, später wurden aufgrund der Neubaugebiete im östlichen Teil der Stadt drei hinzu. Die nunmehr elf Bezirke waren Berlin Mitte, der Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Pankow, Lichtenberg, Treptow und Köpenick. Weißensee wurde 1985 aus Teilen des Bezirks Pankow erweitert, Hohenschönhausen im gleichen Jahr aus Teilen Weißensees neu gebildet und ein Jahr später entstand aus Teilen Marzahns der Bezirk Hellersdorf. Bereits im Jahre 1979 wurde Marzahn aus Teilen von Lichtenberg neu geschaffen.

Gethsemanekirche

Die Bevölkerungszahlen von Ost-Berlin blieben in den Jahren zwischen 1946 und 1989 nahezu identisch. Die ursprüngliche Bevölkerungszahl von 1.174.582 lag im Jahre 1989 nur knapp zehn Prozent höher. In den Jahren 1946, 1950, 1964, 1971 und 1981 wurden Volkszählungen zur genauen Bestimmung der Einwohnerzahlen einberufen.

Mauer Berlin

Ost-Berlin war die Hauptstadt der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (kurz: DDR) und wurde von insgesamt sieben Oberbürgermeistern regiert. Die ersten fünf Oberbürgermeister gehörten allesamt der SED an, während die letzten beiden der SPD angehörten. Friedrich Ebert junior regierte die Stadt zwischen 1948 und 1967 und wurde im Sommer 1967 von Herbert Fechner abgelöst, der insgesamt sieben Jahren regierte, bin ihm im Jahre Erhard Krack folgte. Dessen Amtszeit betrug sechzehn Jahre bis er im Februar 1990 von Ingrid Pankraz abgelöst wurde. Frau Pankraz übernahm das Amt als Oberbürgermeisterin kommissarisch bis zwei Wochen später Christian Hartenhauer sein Amt besetzte, der knappe drei Monate im amt war. Von Mai 1990 bis Januar 1991 war der SPDler Tino Schweirzina Oberbürgermeister von Ost-Berlin und wurde von seinem kommissarisch eingesetzten Parteikollegen zwischen dem 11. Januar 1991 und dem 24. Januar 1991 abgelöst. Nach Krüger wurde stets ein Oberbürgermeister für Gesamtberlin eingesetzt und es gab nicht weiterhin einen gesonderten Oberbürgermeister für Ost-Berlin.

Sie wohl drei bekanntesten Sehenswürdigkeiten mit jährlich Millionen Besuchern sind das Brandenburger Tor, die zentrale Prachtstraße Unter den Linden, die direkt auf das Brandenburger Tor zuläuft und der Berliner Fernsehturm in der Panoramastraße, welcher seit 1969 mit seinen 365m Höhe die Mitte von Berlin anzeigt.

siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Ost-Berlin

3. Reichstag

Zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Berlin gehört der Reichstag, der seit der Verlegung der Bundesregierung von Bonn nach Berlin weit mehr als fünfzehn Millionen Besucher zählen durfte. Gerade die herrschaftliche Glaskuppel auf dem Reichstagsgebäude hat sich zum Hauptanlaufpunkt für Touristen aus der ganzen Welt entwickelt und ist auch bereits aus weiter Entfernung für Besucher leicht zu erkennen, da das Reichstagsgebäude von weiten, grünen Wiesen umgeben ist.

Der Reichstag in Berlin wurde zwischen 1884 und 1894 nach den Plänen des Architekten Paul Wallot errichtet und 1871 zum Regierungssitz des Parlaments, denn mit der Proklamation im gleichen Jahr wurde Berlin zur Reichshauptstadt des Deutschen Kaiserreichs. Der Architekt fügte bei der Planung des Gebäudes verschiedene Baustile zusammen und so vereint der Reichstag sowohl Elemente aus Renaissance und Barock, sowie aus dem Klassizismus. Der bis in die heutigen Tage erhaltene Giebelschriftzug “Dem Deutschen Volke” wurde jedoch erst im Jahre 1916 ergänzt.

Der Reichstag war bereits Schauplatz für zahlreiche geschichtliche Wendepunkte. So wurde am 9. November des Jahres 1918 vom Balkon des Westportals beispielsweise die Republik von Phillip Scheidemann (SPD) ausgerufen. Der Reichstagsbrand am Abend des 27. Februar 1933 zerstörte die Kuppel nebst Plenarsaal gänzlich und am 30. April 1945 symbolisierte eine durch Rotarmisten gehisste rote Fahne den Sieg über das Dritte Reich.

Nach dem kalten Krieg wurde der damals schwerstbeschädigte Reichstag vorerst nicht weiter genutzt. Die Kuppel musste 1957 gesprengt werden. Die Gründe hierfür waren baulicher Natur, es gab Probleme mit der Statik. Ein erster Umbau begann im Jahre 1957 durch Paul Baumgarten, der unter anderem den Plenarsaal verglaste.

Im Sommer 1995 konnte der Reichstag einen völlig unpolitischen Erfolg verbuchen, denn zwei Wochen lang war der komplette Reichstag von einer rund 100.000 qm großen Plane verhüllt. Diese Aktion des Künstlerpaares Christo und Jeanne-Claude verhalfen dem
Reichstag zu internationaler Popularität.

4. Olympiastadion


Das im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf (Ortsteil Westend) gelegene Olympiastadion wurde zwischen 1934 und 1936 anlässlich der 1936 stattfindenden Olympischen Sommerspiele errichtet und verfügt über ein Fassungsvermögen von einhunderttausend Zuschauern. Werner March war damals der planende Architekt.

Ursprünglich sollte Austragungsort der Olympischen Sommerspiele im Jahre 1936 das bereits bestehende Deutsche Stadion im Grunewald werden. Es wurde im Jahre 1913 auf dem Gelände der Rennbahn Grunewald errichtet und sollte 1916 Austragungsort der Olympischen spiele sein, die jedoch nicht stattgefunden haben. Zur damaligen Zeit handelte es sich um das weltweit größte Stadion.

Aufgrund des zu erwartenden propagandistischen Effekts ordnete der damalige Kanzler Adolf Hitler schließlich den Bau des Olympiastadions an, welches zusammen mit den Olympischen Sommerspielen im Jahre 1936 eröffnet wurde.

Das Stadionoval ist in etwa an der Ost-West-Achse der von Hitler und Albert Speer geplanten Welthauptstadt Germania ausgerichtet und wird in westlicher Richtung durch eine Öffnung über dem Marathontor unterbrochen, durch welche der Blick auf den Glockenturm freigegeben wird. Im Bereich des Marathontors brannte das Olympische Feuer und an den Wänden des Durchbruchs sind die Sieger der Olympischen Wettbewerbe verewigt worden. 1935–37 entstanden die Plastiken Der Diskuswerfer und Die Staffelläufer von Karl Albiker. Von beiden Plastiken auf das Osttor zulaufend erinnert jeweils eine Stele je Olympisches Sommer- und Winterspiel an die deutschen Goldmedaillengewinner der Spiele seit 1896.

5. Funkturm

Jährlich werden hunderttausende Touristen auf das Ausstellungsgelände am Fuße des Funkturms von Messen wie der internationalen Funkausstellen, der Jugendmesse YOU oder der Internationalen Grünen Woche gelockt.

Der als umgangssprachlich “Langer Lulatsch” bezeichneter Funkturm wurde als Wahrzeichen der neuen technischen Ära zwischen 1924 und 1926 in Berlin Charlottenburg errichtet und ist eine vom Architekten Heinrich Strauner geplante Stahlgitterkonstruktion, der anlässlich der 3. Deutschen Funkausstellung als Antennenträger in Betrieb genommen wurde. Einige Jahre später wurden die ersten Fernsehbilder (damals noch ohne Ton) der Fernsehstation Witzleben ausgestrahlt.

Obwohl der sechshundert Tonnen schwere Koloss im Zweiten Weltkrieg von einer Granate getroffen wurde und dabei eine der vier Streben verlor, blieb der Fernsehturm weiterhin stehen und erlaubte nach wie vor einen atemberaubenden Blick über Charlottenburg.

Der insgesamt einhundertfünfundfünfzig Meter hohe Funkturm verfügt in fünfundfünfzig Metern Höhe über ein Restaurant und in einhundertfünfundzwanzig Metern über eine Aussichtsplattform. Beides ermöglicht Besuchern aus aller Welt bei gutem Wetter einen faszinierenden Ausblick über die gesamte Stadt.

6. Fernsehturm

Der Fernsehturm in Berlin gilt als Politikum und technisches Meisterstück.

Die Geschichte des Berliner Fernsehturms ist Teil der deutschen Geschichte, in den 60er Jahren ließ die DDR-Führung den Fernsehturm errichten, nicht zuletzt, um die Stärke und Leistungsfähigkeit des sozialistischen Gesellschaftssystems zu demonstrieren. In heutigen Tagen prägt der Fernsehturm die Silhouette der deutschen Hauptstadt und ist ein Wahrzeichen des wiedervereinigten Deutschlands, ähnlich wie auch das Brandenburger Tor.

Der am 3. Oktober 1969 eröffnete Fernsehturm verfügt über eine Gesamthöhe von dreihundertachtundsechzig Metern und einem in zweihundertsieben Metern Höhe liegenden Restaurant, dem Telecafé, was ebenso wie die in zweihundertdrei Metern Höhe gelegene Panoramaetage in einer Kugel mit zweiunddreißig Metern Durchmesser liegt.

Die zwei Aufzüge transportieren jährlich mehrere tausend Besucher aus der ganzen Welt mit einer Geschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde in die luftigen Höhen des Fernsehturms und die neben den Aufzugschächten gelegene Schachttreppe zählt neunhundertsechsundachtzig Stufen.


7. Siegessäule


Mitten im Tierpark gelegen liegt eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins, die Siegessäule oder “Goldelse”, wie sie von Berlinern liebevoll genannt wird.

siegesäule berlin

In Erinnerung an die preußischen Feldzüge wurde die Siegessäule 1873 mit ihren neunundsechzig Metern Höhe auf dem Königsplatz vor dem Reichstag errichtet. Die Planungen von Albert Speer für die Reichshauptstadt (“Germania”) begründeten die Umsetzung der Siegessäule zwischen 1938 und 1939 auf den Großen Stern. Der orte Granitsockel, auf dem die Siegessäule platziert ist, umfasst insgesamt vier Säulentrommeln, an welchen außen Geschützrohre eingelassen sind, welche in den Kriegen erobert wurden.

Die Siegessäule wird in luftiger Höhe von der goldenen “Viktoria” gekrönt. Viktoria ist die Siegesgöttin der römischen Mythologie und hat Symbolcharakter.

Die insgesamt zweihundertfünfundachtzig Stufen ermöglichen Besuchern aus allen Regionen der Welt den Aufstieg auf die Aussichtsplattform, von welcher jeder Tourist und Einheimische einen herrlichen Ausblick auf den zweihundertdrei ha großen Tiergarten und das umliegende Stadtgebiet hat.

8. Brandenburger Tor

Das mit zu den berühmtesten Wahrzeichen der Stadt Berlin gehörende Brandenburger Tor blickt auf eine insgesamt zweihundertjährige Geschichte zurück und galt bis 1989 als Symbol für die Teilung Berlins. Heute hat sich der Symbolcharakter insofern verändert, als das Brandenburger Tor als Nationalsymbol für Einheit und den Zusammenschluss der Bundesrepublik Deutschland (kurz: BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (kurz: DDR) überall auf der Welt bekannt ist und jährlich Millionen von Touristen aus allen Teilen der Welt in die Deutsche Hauptstadt zieht.

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor entstand zwischen 1788 und 1791 nach Entwürfen des Architekten Carl Gotthard Langhans d.Ä., der sich stark an den Propyläen der Athener Akropolis orientierte. König Friedrich Wilhelm II. hatte den Bau des Tores angeordnet, da er einen würdigen architektonischen Abschluss für die Prachtstraße "Unter den Linden" im Herzen Berlins suchte. Das klassizistische Bauwerk aus Sandstein zählt zu den größten und schönsten Schöpfungen des deutschen Klassizismus und ist Touristenmagnet und Schauplatz großer Veranstaltungen zugleich.

Im Jahre 1793 wurde die von Johann Gottfried Schadow entworfene Quadriga auf das Tor aufgesetzt. Die Plastik wurde im Laufe der Zeit insgesamt drei Mal heruntergenommen. Nach der Niederlage Preußens im Jahre 1806 verschleppte Napoleon die Quadriga nach Paris. Doch durch den Sieg der Allianz konnte sie acht Jahre später wieder zurück geholt und an ihren alten Bestimmungsort, auf das Brandenburger Tor, zurückgestellt werden.

Während der Kämpfe des Zweiten Weltkrieges wurde das Brandenburger Tor schwer beschädigt. Die Plastik war durch die Bombenangriffe sogar so stark beschädigt worden, dass sie 1956 im Zuge der Rekonstruktion des Tores entsorgt und durch eine Kopie ersetzt werden musste, eine Rekonstruierung war aufgrund der starken Beschädigungen nicht mehr möglich.

Fast drei Jahrzehnte sollte nun das Brandenburger Tor ein isoliertes Dasein fristen aber trotzdem im Brennpunkt der Weltöffentlichkeit stehen. Am 22. Dezember 1989 erfolgte unter dem Jubel von mehr als einhunderttausend Menschen die Öffnung des Tores. Die Quadriga wurde jedoch durch die Vereinigungsfeiern, vor allem in der Sylvesternacht 1989/90, so stark beschädigt, dass sie zwei Jahre später restauriert werden musste.

Auch das Brandenburger Tor, insbesondere der Sandstein, war durch Vernachlässigung und durch Umweltschäden so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass es einer Restaurierung bedurfte. Am 3. Oktober 2002 wurde das Brandenburger Tor nach knapp zwei Jahren der Restaurierung feierlich enthüllt und ist seitdem wieder - wie eh und je- ein Magnet für Touristen aus aller Welt.

In der Nähe des Brandenburger Tores befinden sich das weltberühmte Adlon Hotel, DZ-Bank (ehemals DG-Bank) sowie das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds und der Pariser Platz.

Museen nahe des Brandenburger Toren sind neben dem Wachfigurenkabinett das Denkmal ermordeter Juden Europas, die Akademie der Künste am Pariser Platz und das Museum The Kennedys

Das Brandenburger Tor - Ort für die Information über und die Erinnerung an die Berliner Mauer

8.1 Das Brandenburger Tor - Ort für die Erinnerung an ein geteiltes Deutschland und eine geteilte Stadt

Am Brandenburger Tor verdichtet sich die Geschichte einer ganzen Generation, für die die Teilung Deutschlands sehr prägend war. Kein anderer Ort der Welt stand so für die Teilung Deutschlands wie das Brandenburger Tor inmitten von Mauer, Stacheldraht, Wachtürmen und Todesstreifen in dem geteilten Berlin.

Das Brandenburger Tor symbolisiert aber nicht nur die Teilung von Deutschland und Berlin als Stadt, es steht auch für den ungebrochenen Willen der Menschen, die Wiedervereinigung zu veranlassen. Mehr Infos über Berlin finden Sie auf berlin.de

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Autor:malschmail

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